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Untersuchungsergebnisse Kleine Aller |
Tag der Untersuchung: 17.06.2003
Gefundene Tierarten
Steinfliegenlarven 0
Eintagsfliegenlarven 2
Köcherfliegenlarven 2
Flohkrebse 1
Libellenlarven 0
Strudelwürmer 0
Schnecken 1
Muscheln 0
Schlammfliegenlarven 0
Wasserasseln 0
Egel 0
Schlammröhrenwürmer 1
Mückenlarven 2
Wasserwanzen 0
Wasserkäfer/Käferlarven 1
Wassermilben 0
Wasserspinnen 0
Kröten/Frösche 0
Molche 0
Fische 1
Gewässergüteklasse nach Wassmann & Xylander 1986 (Erklärung)
II - III (kritisch belastet)
Physikalisch-chemische Untersuchung
Temperatur 14.30 °C
Sauerstoff 7.50 mg/l
Sauerstoffsättigung 77.00 %
pH-Wert 0.00
Elektrische Leitfähigkeit 449.00 µS/cm
Gesamthärte 12.60 °dH
Nitrat 2.90 mg/l
Ammonium 0.22 mg/l
Phosphat 0.06 mg/l
Chemische Güteklasse nach BACH (Erklärung)
I - II (gering belastet)
Beschreibung der Aktivität, des Zustandes des Baches und der Ufer:
Die Kleine Aller fließt westlich an Voitze entlang und ist in 5 Minuten Fußweg von unserer Schule
aus zu erreichen. Sie wurde in den 70er Jahren stark begradigt und vertieft. Die Ufer sind sehr
steil und wir konnten nicht so gut zum Keschern ans Wasser kommen. An den Ufern wuchsen
Sumpfdotterblumen und an einigen Stellen war Röhricht zu sehen. Am linken Ufer wuchsen Erlen. An
den Wasserpflanzen konnten wir viele Flohkrebse fangen. Eintagsfliegenlarven waren auch häufig
während Köcherfliegenlarven selten in unseren Keschern landeten. Toll war es, als wir den ersten
Stichling fingen. Er wurde in die Schale zum Beobachten gesetzt. Die Mückenlarven waren sehr klein.
In der Becherlupe konnten wir sie besser betrachten. Der Wasserkäfer schwamm sehr schnell, so dass
wir ihn nicht so gut beobachten konnten. Die Wasserqualität der Kleinen Aller ist mit I - II
(gering belastet) als sehr gut zu bewerten. Die Einstufung der biologischen Gewässergüte liegt bei
II - III (kritisch belastet). Dies ist wahrscheinlich auf die Begradigung und das Fehlen von
flachen Uferzonen zurückzuführen. |
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